Erneuerbare Energie in der Planungsregion Mittelthüringen …

Nicht nur gesamtgesellschaftlich, sondern auch für die weitere Entwicklung der Region stellt die zukünftige Energieversorgung neue Aufgaben und Herausforderungen. Aufgabe der Regionalen Planungsgemeinschaft Mittelthüringen ist es, nicht nur die planerischen Voraussetzungen dafür zu schaffen, sondern diese auch in den gesamten Entwicklungsprozess einzuspielen und einen aktiven Beitrag zur Lösung dieser wichtigen Zukunftsfrage zu leisten.
Um eine erste Grundlage für die weiteren Schritte in Richtung einer regionalen Strategie für die Gewinnung und Nutzung erneuerbarer Energien zu schaffen, hat die Regionale Planungsgemeinschaft Mittelthüringen im Zeitraum von 2009 bis 2010 mit Unterstützung der Friedrich-Schiller-Universität Jena eine Analyse des Bestands und möglicher Potenziale an regenerativen Energien in der Planungsregion erarbeitet. Aktuellere Zahlen liegen zwar mittlerweile durch die im Auftrag des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Technologie 2010/2011 durchgeführte Studie zum Thüringer Bestands- und Potenzialatlas für erneuerbare Energien vor, jedoch haben die grundlegenden Aussagen und Entwicklungsschwerpunkte nach wie vor ihre Bedeutung als Orientierung für die weitere Arbeit in der Planungsregion. Planerisch konkrete Bedeutung hat hier neben der Ausweisung der Vorranggebiete Windenergie im Regionalplan beispielsweise die Ermittlung geeigneter Standorte für größere Photovoltaikanlagen oder das nachhaltige regionale Potenzial an Biogasanlagen und ihre Standortanforderungen. Aber auch die immer bedeutender werdende Frage der Speicherung regenerativ gewonnener Energie sowie ein damit möglicherweise verbundener Umbau der Versorgungsnetze werden in den nächsten Jahren im Fokus stehen, wozu die Regionale Planungsgemeinschaft sich zusammen mit allen relevanten Partnern weiter austauschen und konstruktiv kooperieren wird.

Abschlussbericht zum Projekt

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